kartoffel_giftmorde_4_edition_krimi
Kartoffel
Solanum tuberosum
Kurzgeschichte: Tuffels

Einstufung 

sehr giftig (bei unsinnigem Gebrauch)

Giftige Teile

alle Pflanzenteile über der Erde, grüne Knollen

Wirkstoffe

Solanin (Alkaloid)

Folgen einer Vergiftung 

Durchfall, Atemlähmung (Vergiftungen nur bei Verwendung der Blätter als Teekraut oder bei Verzehr der Früchte oder ungewöhnlicher Mengen grüner Knollen). Die Kartoffel (Solanum tuberosum), in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auch als Erdapfel (Herdöpfel), Erdbirne oder Grundbirne (Grumbeer) und im restlichen deutschsprachigen Raum unter verschiedenen Regionalnamen bekannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird meistens von den Kartoffeln (Plural von Kartoffel) gesprochen. Hierunter werden zumeist die im Boden heranwachsenden Knollen verstanden, mit denen die Pflanze sich vegetativ vermehrt. Das Wort Kartoffel leitet sich von tartufolo ab, dem italienischen Wort für Trüffel, das wiederum abgeleitet ist von lateinisch terrae tuber („Erdknolle“). Die nur entfernt verwandte Süßkartoffel (Ipomoea batatas) bekam ihren Namen wegen der ähnlichen Verwendung und des ähnlichen Aussehens der Knollen. Die Samen werden in tomatenähnlichen Beeren gebildet, welche, wie alle grünen Teile der Pflanze und die Keime der Knolle, für Menschen leicht giftig sind.

Anthologie • Giftmorde 4

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2019, 248 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-417-8

Über die Autorin der Kurzgeschichte

Ulrike Bliefert studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaft und Schauspiel. Sie arbeitet als Bühnen-, TV- und Filmschauspielerin (u.a. Tatort), Hörbuch- und Hörspielsprecherin (u.a. Radio-Tatort) und Drehbuchautorin (u.a. Tatort)…