buchsbaum_giftmorde_3_edition_krimi
Buchsbaum
Buxus sempervirens
Kurzgeschichte: Nur eine Nuance

Einstufung 

gering giftig

Giftige Teile

alle Pflanzenteile, vor allem Blätter

Wirkstoffe

Cyclobuxin D (Alkaloid)

Folgen einer Vergiftung 

Erbrechen, Krämpfe, Tod. Der Gewöhnliche Buchsbaum (Buxus sempervirens), auch nur Buchsbaum oder Buchs genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Buchsbäume (Buxus). Er ist in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien heimisch. Der Buchsbaum ist in allen Teilen giftig; er enthält rund 70 Alkaloide, darunter Cyclobuxin D. Blätter und Rinde weisen einen Gesamtalkaloidgehalt von drei Prozent auf. Buchsbaum wurde bereits in der Antike gegen Husten, Magen- und Darmkrankheiten verwendet sowie gegen wiederkehrendes Fieber wie die Malaria. Angeblich ist Buchsbaum als Malariaheilmittel vergleichbar mit dem Chinin. Man benutzt Buchsbaum heutzutage wegen seiner Toxizität nur noch selten als Heilkraut, da die Dosierung problematisch ist. Überdosierung führt zu Erbrechen und Krämpfen bis zum Tod. In der Homöopathie wird Buchsbaum bei Rheuma verordnet.

Anthologie • Giftmorde 3

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2016, 260 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-408-6

Über den Autor der Kurzgeschichte

Andreas M. Sturm wurde 1962 in Dresden geboren. Der Diplom-Betriebswirt war viele Jahre in der Informatik tätig. In seiner Freizeit fotografiert der Autor gern und hört Rockmusik. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Dresden. Die ersten Schreibversuche startete er mit 16 Jahren…